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Steuer-News

Berücksichtigung von Bürgschaftskosten

Häufig umstritten ist, ob Aufwendungen aus einer Bürgschaftsinanspruchnahme als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zu berücksichtigen sind. Der BFH hat hierzu mit Urteil vom 8.7.2015, Aktenzeichen VI R 77/14, die maßgebenden Grundsätze aufgestellt.

Aufwendungen aus einer Bürgschaftsinanspruchnahme durch einen GmbH-Geschäftsführer sind den Einkünften zuzurechnen, zu denen der wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang besteht. Erwerbsaufwand ist den Einkünften zuzurechnen, zu denen der engere und wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang besteht. Dabei ist es nicht ausgeschlossen, dass auch im Fall einer gegenwärtig ausgeübten Erwerbstätigkeit ein Erwerbsaufwand wirtschaftlich vorrangig durch eine zunächst nur angestrebte andere Erwerbstätigkeit (wie die Beteiligung an der Gesellschaft) veranlasst und dementsprechend dieser zuzurechnen ist.

Eine solche Zurechnung setzt allerdings voraus, dass diese künftige Erwerbstätigkeit schon hinreichend konkret feststeht. Nur dann kann zwischen dieser und dem Erwerbsaufwand auch ein hinreichend konkreter und objektiv feststellbarer Veranlassungszusammenhang bestehen, der eine entsprechende Zurechnung rechtfertigt. Der BFH hat die Sache deshalb an das Finanzgericht zurückgegeben, um dort die erforderlichen Feststellungen treffen zu können.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Bernhard Hillmoth.

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