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Steuer-News

Steuerlicher Umgang mit Gesundheitskosten

Aufwendungen, die ein berufstätiger Steuerpflichtiger für seine Gesundheit macht, können gleichzeitig den privaten und beruflichen Lebensbereich des Steuerpflichtigen betreffen. Sie können deshalb nach dem Urteil des BFH vom 9.11.2015, VI R 36/13 nur dann als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, sofern sie - ganz oder teilweise - klar und eindeutig durch die berufliche Tätigkeit veranlasst sind.

Kosten zur Abwendung von Krankheiten oder zur Wiederherstellung der Gesundheit zeigen den erforderlichen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit, wenn - wie bei sogenannten typischen Berufskrankheiten - nach den gesicherten Erfahrungen der Medizin die Entstehung der Krankheit wesentlich durch den Beruf mit bedingt ist.

Die Rechtsprechung des BFH erkennt darüber hinaus Krankheitskosten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten an, wenn im einzelnen Fall der Zusammenhang zwischen dem Beruf und der Entstehung der Erkrankung offenkundig ist.

Aufwendungen einer psychotherapeutischen Behandlung als außergewöhnliche Belastung werden im Übrigen nur bei qualifiziertem Nachweis der Zwangsläufigkeit anerkannt.

Dieser Beitrag wurde erstellt von Bernhard Hillmoth.

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